Medien | Kommunikation | Information

Handeln in neuen Mediensituationen aus kommunikations- und sozialwissenschaftlicher Perspektive

Forschung Praxis

Über mich

Kommunikations- & Informationstechnologien bestimmen unseren Alltag. Die Entwicklung in diesem Bereich steckt noch in ihren Kinderschuhen. Trotzdem spüren wir ihre Auswirkungen auf uns bereits heute schon. Mich interessiert und fasziniert seit Jahren wie diese Entwicklungen aussehen können und welche Folgen dies auf uns hat. In diversen Forschungsprojekten sowie in meinem Dissertationsvorhaben versuche ich Antworten darauf zu finden …

Meine Geschichte

Bereits während des Studiums der Medien- und Kommunikationswissenschaft an der FSU Jena, beschäftigte ich mich mit der Entwicklung der Medienlandschaft. Dabei lag mein Fokus ebenso auf ‚alten‘ Medien wie Fotografie oder Film als auch auf ’neuen‘ Entwicklungen im digitalen Bereich. Im philosophischen Teil meines Studiums erlernte ich u.a. wie man sich mit Phänomenen auseinandersetzt und diese durch Selbstbeobachtung und stetigen Diskurs begreifbar werden lässt. Im soziologischen Teil meines Studiums erlernte ich das Handwerkszeug fundierte, empirische Erkenntnisse über das tatsächliche menschliche Verhalten zu erlangen. Im pädagogischen Teil meines Studiums setzte ich mich mit Entwicklung, Bildung und Kompetenzerlangung auseinander. Währen meiner Zeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin konnte ich diese drei Perspektiven stetig ausbauen. Im Projekt „SESAM“ fand zum ersten Mal eine Verbindung dieser statt, die nun mit Hilfe von „AlgStrÖff“ und meinem Dissertationsprojekt weitergeführt wird.

Meine Vision

Wir leben in einer Welt, die geprägt ist von technologischer Veränderung. In den kommenden Jahrzehnten werden digitale Helfer, die auf Algorithmen basieren, untrennbar mit dem Alltag verwoben sein. So wie durch die industrielle Revloution Automaten und Maschinen (z.B. Waschmaschine, Geschirrspüler, Auto) in unseren Alltag eingewandert sind, wird dies auch mit (halb)intelligenten Kommunikations- und Informationstechnologien geschehen. ‚Intelligent home‘, selbstfahrende Autos oder das ‚Internet der Dinge‘ sind längst keine bloßen Fantasien in Science-Fiction-Romanen mehr. Um in dieser Welt mündige Bürger zu bleiben, die die Freiheit besitzen eigene – auf möglichst rationaler Grundlage basierende – Entscheidungen zu treffen, müssen wir uns bereits heute mit Potentialen und Folgen dieser Entwicklung auseinandersetzen. Forschung und Bildung müssen wieder zukunftsorientierter werden und nicht lediglich die Folgen des letzten Jahrzehnts auffangen.